Trauer und Tod

Die Frage "Was kommt nach dem Tod?" kann nie endgültig geklärt werden. Christlich gesprochen gibt es eine Auferstehungshoffnung, aber kein Wissen. Diese Hoffnung beginnt mit der Auferstehung Jesu Christi von den Toten und der jeweils persönlichen Begegnung von Menschen mit dem Auferstandenen.

Da, wo Jesus einem Menschen begegnet, verwandelt sich Hoffnungslosigkeit in lebendige Hoffnung. So geschehen auch in der Begegnung der zwei Jünger Jesu, die voll Hoffnung mit Jesus nach Jerusalem gegangen waren und nun, nach seinem Tod, am Kreuz, ohne Hoffnung zu zweit Jerusalem wieder in Richtung Emmaus verlassen. In ihre Hoffnungslosigkeit und Enttäuschung hinein kommt Jesus - zunächst als der Unerkannte - und verwandelt ihre Hoffnungslosigkeit in neue Hoffnung und Freude.

Die christlichen Trauerfeiern an den Särgen und Urnen unserer Lieben sollen helfen, die Hoffnungslosigkeit angesichts des Todes in Hoffnung für unsere Verstorbenen und für uns selbst zu verwandeln.

Antworten auf häufige Fragen:

  • Wer kann über die Art einer Bestattung bestimmen?
    Häufig werden Wünsche bezüglich der eigenen Beerdigung von den Menschen noch vor dem Tod geäußert oder schriftlich - zum Beispiel in einem Testament - festgehalten. Diese Wünsche sollten nach Möglichkeit respektiert werden. Ist die Besttatungsform im Testament festgeschrieben, so ist diese für die Angehörigen verpflichtend.
    Sind keine besonderen Wünsche des/der Verstorbenen bekannt, entscheiden die nächsten Verwandten über die Art und Ausführung der Bestattung. Hierzu stehen Ihnen die Pastoren sowie auch die Bestatter beratend zur Seite.
  • Wer ist für die Bestattung zuständig?
    Die Pastoren der Gemeinde, in der die/der Verstorbene zuletzt Mitglied war, übernimmt für gewöhnlich die Bestattung. Ein Anruf durch die nächsten Verwandten oder über den Bestatter reicht aus - unser zuständiger Pastor wird sich dann zu einen Bestattungsgespräch bei den nächsten Verwandten melden.

    Sollte ein anderer Pastor oder eine andere Pastorin gewünscht sein, stellt unser Kirchenbüro einen Abmeldeschein bereit. Der/Die gewünschte Pastor/in muss in diesem Fall entsprechend informiert werden.
  • Was ist, wenn ein Nicht-Kirchenmitglied verstorben ist?
    Wenn jemand aus der Kirche austritt, verzichtet der- oder dienjenige damit auch auf eine kirchliche Trauerfeier, weshalb in der Regel nur Kirchenmitglieder kirchlich bestattet werden.
    Auch wenn die kirchliche Bestattung der Wunsch der Angehörigen ist, hat der Wunsch des/der Verstorbenen Priorität. Unsere Pastoren stehen den Hinterbliebenen jedoch seelsorgerisch zur Verfügung.
  • Wo ist eine Aussegnung möglich?
    Ein Abschiedssegen ist an unterschiedlichen Orten möglich: Denkbar ist das Sterbebett im eigenen Hause, im Krankenhaus, Alters-/Pflegeheim oder Hospiz, im Abschiedsraum des Bestattungsunternehmen oder in unserer Kapelle. Sprechen Sie uns einfach an.

Weitere Informationen und Hilfe geben Ihnen gerne Ihre Pastoren. Fragen zum Friedhof beantwortet gern auch Annegret Graffunder.
Auch die Landeskirche Hannovers informiert auf ihrer Website ausführlich zu diesem Thema. Zur Website der Landeskirche.

Friedhof und Kapelle

Der Friedhof in Eschede teilt sich in zwei Gelände für verschiedene Sarg- und Urnengräber sowie einer "Gärtnerbetreuten Heidelandschaft". Trauerfeiern finden üblicherweise in unserer idyllischen Kapelle statt - für größere Trauerfeiern steht auch die Kirche zur Verfügung.

Auf dieser Seite informieren Sie rund um die Themen Trauer, Tod und Bestattung.

Seelsorge

Unsere Pastoren stehen Ihnen natürlich stets auch bei dem Thema "Trauer und Tod" seelsorgerisch zur Verfügung.

Unter dem Motto "Sorgen kann man teilen" steht Ihnen auch die Telefonseelsorge zur Verfügung. Sie erreichen sie rund um die Uhr und kostenlos telefonsich unter 0800 110111. Auch per Mail oder Chat steht das Team zur Verfügung.

www.telefonseelsorge.de

Der Friedhof unserer Gemeinde

Der Friedhof ist die Stätte, an der die Verstorbenen zur letzten Ruhe gebettet werden. Er ist mit seinen Gräbern ein sichbares Zeichen der Vergänglichkeit des Menschen. Er ist zugleich ein Ort, an dem die Kirche die Botschaft verkündet, dass Christus dem Tode die Macht genommen hat und denen, die an ihn glauben, das ewige Leben geben wird. Aus dieser Erkenntnis und in dieser Gewissheit erhalten Arbeit und Gestaltung auf dem Firedhof Richtung und Weisung.

Der Friedhof in Eschede hält Grabstellen für Reihengrabstätten, Wahlgrabstätten, Rasengrabstätten, verschiedensten Urnengrabstätten sowie Grabstätten in einer "Gärtnerbetreuten Heidelandschaft" bereit.

In unserer Friedhofsordnung finden Sie umfangreiche Informationen über die unterschiedlichen Grabstätten sowie über allgemeine Regeln auf dem Friedhof, Angaben zur Gestaltung und Pflege von Grabstätten und Grabmalen sowie Informationen zur Nutzung der Leichenhalle und Friedhofskapelle für Trauerfeiern.

In der Friedhofs-Gebührenordnung werden Sie über sämtliche Friedhofs- und Bestattungsgebühren informiert.

Die Ordnungen können Sie rechts in der Infobox herunterladen. Bei weitergehenden Fragen stehen wir Ihnen im Pfarrbüro natürlich auch persönlich zur Verfügung.

 

Ein ökologischer Friedhof

Wie kann das gehen?

Der Friedhof ist ein Ort der Erinnerung. Hier wird getrauert und an gute Erlebnisse mit Verstorbenen gedacht.

Aber für viele Lebewesen ist der Friedhof auch Heimat. Wie schön kann es sein, wenn ein Schmetterling auf einem Grabstein landet? Wie gut kann es tun, wenn gegen die Trauer das Singen der Vögel erklingt?

Damit der Friedhof ein Lebensraum ist, kann man bei der Grabgestaltung mithelfen. Gegen den Trend, eine Grabstelle mit Kies zu befüllen, möchten wir Ihnen einen Vorschlag machen, der zugleich pflegeleicht, kostengünstig und nachhaltig ist.

Das Haus Kirchlicher Dienste in Hannover hat sogenannte ‚Mustergräber‘ erarbeitet, an denen man sich orientieren kann. Wir haben Ihnen hier einen Vorschlag beigefügt. Weitere finden Sie unter:

www.kirchliche-dienste.de

Tipps zur Grabanlage und -pflege

Mit Stauden und Zwiebelblumen gestaltete Beete oder Gräber sind nicht nur schön anzusehen, sondern können Insekten einen Lebensraum und Nahrungsquelle (Nektar und Pollen) bieten, wenn die Blüten ungefüllt sind. Zudem sind sie weniger arbeits- und kostenintensiv, weil der Boden bedeckt ist und die saisonale Bepflanzung entfällt. Mit dieser Pflanzenauswahl beginnt das Blühen im Februar mit den Krokussen und endet mit der Fetten Henne und der Beetrose beim Einsetzen der ersten Frostnächte im Oktober.

Die (rechts) angegebenen Mengen sind für eine 2,5 x 2,5 m Fläche zusammengestellt. Die Fläche sollte frei von Wildkräutern sein und der Boden gelockert. Wie im Pflanzplan dargestellt, sollten Pflanzen ausgelegt und danach eingepflanzt werden. Mit einem organischem Volldünger die Fläche düngen (Mengen gemäß Herstellerangabe). Den Dünger leicht einarbeiten. Zum Schluss die Pflanzen gut angießen und die Fläche mit feinem Rindenmulch abdecken.

Die Blumenzwiebeln sind im Herbst im Handel erhältlich und sollten dann, wie im Pflanzplan für Blumenzwiebeln dargestellt, verteilt und anschließend gesteckt werden.

Anfang Februar (vor der Krokusblüte) die höheren Stauden knöchelhoch zurückschneiden. Sehr nährstoffarme Böden mit einem organischen Volldünger düngen (Menge nach Herstellerangabe). Die Rose und den Lavendel Ende März auf ca. 25 cm zurückschneiden. Die Katzenminze würde ein zweites Mal blühen, wenn sie nach der Blüte wieder knöchelhoch zurückgeschnitten wird. Das Beet im trockenen Sommer gießen. Regelmäßige Wildkrautentfernung (vor der Samenbildung) durch Herausziehen der Pflanze. Nachmulchen entfällt, weil die Pflanzen den Boden mit der Zeit vollständig bedecken werden.

Mustergrab

  Name Blüte Farbe
1 Rose „Bienen-
weide Weiß“
6–10     weiß
10     Gänsekresse 4–5   weiß
12 Blutstorch-
schnabel
5–6 rosa
12 Thymian 7-8 lila
12   Seifenkraut 5-7 rosa
2 Lavendel 7-8 blau-lila
2 Steinquendel    7-9 hellblau  
1 Fette Henne 9-10 rosa

 

  Name Blüte Farbe
30 Wildkrokus (1) 2-3 lila
30     Blaustern (2) 3-4  blau
20 Wildtulpe (3) 4-5 gelb
30 Trauben-
hyazinthe (4)
4-5 blau
20  Kopflauch (5) 5-7 lila-rot